Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

ELTERNHAUS Bekleidung mit meinem Koi- Motiv

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Anfang Dezember wurde meine Zusammenarbeit mit dem Hamburger Bekleidungslabel Elternhaus veröffentlicht.
Dafür wurden meine Koi- Motive, welche hier zu finden sind, auf große Stoffbahnen gedruckt und später auf St Pauli zu Klamotten vernäht.
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Die Koilaboration beinhaltete Bomberjacken, Sweatshirt, Pants, Taschen, Gymbags und Kissen.
Der Stoff war innerhalb kurzer Zeit weg, die Produkte sind nahezu ausverkauft, aber es wird bald nachproduziert, das gebe ich dann höchstwahrscheinlich bei Facebook bekannt.
Im Laden selber verkauften wir noch zwei der usprünglichen Motive auf Alu Dibond, der Erlös ging komplett an Sea Watch, nachdem die Bilder nach dem ersten Wochenende verkauft waren.
Die beiden hier gezeigten Motive habe ich in Brooklyn mit meiner Lauffreundin Aemrie fotografiert.
Mal schauen was die nächste Zusammenarbeit wird…
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Musik Bewegt

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Aufmerksame Besucher meiner Facebookseite oder Instagramseite haben in den letzten eineinhalb Jahren sicher mitbekommen, dass ich immer wieder durch Deutschland lange Autotouren machte.
Der Grund dafür ist die Musik Bewegt Stiftung gGmbH, die vor einem Jahr die Spenden- und Aktionsplattform
www.musik-bewegt.de online gestellt hat.
Einige der ausgewählten Bilder hab ich in Zusammenarbeit mit Stella Zolper hier online gestellt.
Auf dem Spendenportal entsteht gerade eine beeindruckende Zusammenarbeit vieler Musiker in Deutschland, die ihre Bekanntheit nutzen, um auf Missstände und eine Vielzahl von Hilfsprojekten aufmerksam zu machen und hierfür Spenden zu sammeln.
Über die Zeit entwickelte es sich jedoch auch für mich zu einem Herzensprojekt.
Neben der Fülle von Interpreten, welche (zumindest mir nicht bekannt…) in der Vielzahl noch nie zusammen für etwas eingestanden haben, ist insbesondere die Tatsache erwähnenswert, dass JEDER gespendete Euro in das unterstütze Projekt fließt.
Alle externen Kosten (somit auch ich), werden von externen Unterstützern und Förderern der Stiftung getragen (u.a. die Vodafone Stiftung Deutschland, CTS Eventim, GVL) und nicht wie so häufig – und ebenso häufig zu Recht kritisiert – von den Spendern. Alle administrativen Kosten sowie Spendenabwicklung und Marketing werden somit nicht von der Unterstützungssumme abgezogen.
In der Transaktionsabwicklung der Spenden arbeitet Musik Bewegt mit dem Dienstleister betterplace.org zusammen, die für die sichere und transparente Spendenabwicklung beauftragt sind.
Seit 16 Monaten reise ich nun mit und für Musik Bewegt durch das Land und habe dabei einiges erleben dürfen.
Der zeitliche Ablauf ist, wie man sich vorstellen kann, recht eng.
Ich fotografiere entweder bei mir im Studio oder in den häufigsten Fällen vor Ort, was Bandräume, Büros, Aufnahmestudios oder sogar die Konzerthalle 30 Minuten vor Beginn des Gigs bedeuten kann.
Nach Aufbau des Hintergrunds und Lichts, stelle ich mit mir selber, als Einstellmodell die Lampen genauer ein, damit die jeweiligen Musiker einen so geringen Aufwand wie möglich haben, da sie meistens nur für wenige Minuten ins Set kommen können und gleich schon weiter müssen.
Meine Aufgabe besteht deshalb in erster Linie darin, innerhalb sehr kurzer Zeit, Menschen mit sehr wenig Zeit locker und entspannt zu kriegen. Wie ein Masseur.
Als ich vor vielen Jahren begann Menschen zu fotografieren, waren das in erster Linie amerikanische Rapper (Masta Ace, Method Man, Inspektah Deck, Jeru,…), deren Texte ich komplett auswendig konnte und immer sehr mochte.
Bei Musik Bewegt handelte es sich oftmals für mich um absolute „Überraschungspakete“, ich musste mich vor den Shootings erstmal mit der Musik und den Künstlern beschäftigen, zu schlecht ist meine musikalische Allgemeinbildung und zu wenig bin ich auf dem aktuellen Stand deutscher Künstler.
Ich bekam somit nicht nur ein regelmäßiges Update von Musik – sozusagen real life spotify – als auch einen Einblick in die deutsche Musiklandschaft.
Was nahezu alle Musiker in der Zusammenarbeit ausgemacht hat, ist ihre Herzlichkeit und Professionalität im Umgang.
Während ich natürlich nicht mit jeder Musik etwas anfangen kann, war jedoch das Arbeiten immer sehr entspannt und angenehm, zum Teil ergaben sich lange, weiterführende Gespräche, welche mit Musik Bewegt und dem ausgewählten Projekt des Künstlers begannen und damit aufhörten, an welchen Stellen es noch so viel zu tun gibt.
Toll, dass Musik Bewegt erste große Schritte unternimmt und besonders toll, dass ich ein Teil davon sein darf.
Seit dem 12.12.2016 ist ein spannendes Video online, für das nochmal alle Künstler zusammengetrommelt wurden, um Aufmerksamkeit für die Stiftung zu schaffen.
Das Motto lautet: Kleine Spende. Großer Beat!

Cleptomanicx Lookbook FW16

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Auf meiner Webseite sind seit gestern nun auch die Bilder vom Cleptomanicxshooting zum Lookbook Herbst/ Winter 2016.
Da bereits mehrmals die Frage aufkam, welche Anteil daran Photoshop gehabt hat oder ob wir die Halle gestrichen hätten, wurde es mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.
Natürlich haben wir die Halle am Vortag gestrichen und NEIN, so richtig um Erlaubnis haben wir nicht gefragt, es war allerdings in einem riiiiesigen Areal eine der wenigen Ecken ohne klassische Graffiti, insofern sprechen wir mal nicht von Sachbeschädigung.
An beiden Tag regnete es unfassbar durch das kaputte Dach der Halle und neben der überschaubaren Temperatur machten uns somit auch die immer näher rückenden Pfützen Sorgen. Für Ende April war es immer noch saukalt, was wiederum dafür sorgte, dass die am Tag vorher gestrichene Farbe nicht überall trocknete und wir begannen nervös zu werden, ob Modelle an den Wänden und auf dem Boden stehen können.
Hat- wie man sieht- alles einigermaßen funktioniert und seit einigen Wochen droppt Clepto immer mal wieder eins der Bilder auf ihren Kanälen.
Danke in die Runde, super Team war das!

SAYSKY Lookbook FW16

Uff, gibt wirklich wenig dämlichere Dinge als Fotografenblogs die nicht aktualisiert werden, ich gelobere ehrliche Besserung.
Zum Teil lag es an mangelnder Zeit, mal auch weil es bis auf da sfinale Motiv nix zu erzählen gab und in einem Fall an einer Verschwiegenheitserklärung.
Jetzt aber:
Im Juni fotografierte ich für das dänische Sportlabel Saysky das Lookbook für Herbst Winter 16.
Erst drei Jahre jung ist die Firma auf dem besten Weg zu einer etablierten Größe im urban running Markt zu werden, um so mehr freute ich mich mit Ihnen zusammen zu arbeiten.
Hier sind die Ergebnisse zu sehen!
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Insgesamt fotografierten wir an einem recht langen Samstag mit fünf Modellen (Danke Mimi, Elena, Basti, Henrik und Nicklas) und an fünf Locations, aber wirklich torpediert wurde das Shooting ausschließlich vom Wetter.
Während es morgens noch bewölkt anfing und die Sonne sich zwischenzeitlich kurz zeigte, konnten wir dann tagsüber beobachten, wie es stündlich eine Blende dunkler wurde. Gegen Mittag legte der Regen dann los und am Abend schüttete es stundenlang aus Eimern.
So fotografierte ich mit mir völlig unbekannten ISO- Zahlen, zu langen Belichtungszeiten und für die Art von Bewegung sehr schwierigen Blenden- nichts was ich sonderlich schätze, aber immerhin handelte es sich um Herbst/ Winter Bekleidung, da passte es dann wieder ganz gut.
Bis auf die Portraits bei NAcht am Ende des Tages fotografierte ich desweiteren komplett ohne künstliches Licht, kommt ja auch selten vor.
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Auf jeden Fall war das mit den Saysky Jungs und meinem Modellen ein Toptag mit konstruktivem, kreativem Arbeiten und schönen Ergebnissen.
Parallel entstanden von Ole Düsel noch Filme mit seiner Produktionsfirma OD Films, super wie entspannt der unsere kleinen Fotolücken nutze, um kurz zu filmen und damit tolle Shortflics zu produzieren.
Mange tak, Lars og Nicklas!

ARLA Skyr mit BrawandRieken

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Seit eben ist auf meiner Webseite das neue Motiv für ALRA Skyr, welches ich mit BrawandRieken fotografiert habe.
Hier im Folgenden die Credits und ein paar der 18/1tel die gerade hängen.
Agentur: BrawandRieken
Creative Direction: Johannes Lachenmeyer
Art Direction: Julian Karliczek
Beratung: Romina Menzel
Produktion: We love Artbuying
Postproduction: Image Refinery
Digital Operating: Raw Kitchen
Assistenz: Jan Henrik Teschke
Styling: Betty Hagemann
Haare+ MakeUp: Jeannette Johansson
Setbau: H2E Studios
Vielen Dank an Euch alle, das war ein Riesenspaß!

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neues Office

Ich hab ein neues Büro und bin im gleichen Raum wie die tolle Peopleagentur THIS IS TASTE, wer also auf eine Limo oder ein Feierabendbier bei mir rumkommt, dem kann passieren, dass er gleich weggecastet wird und später riesig groß am Flughafen klebt.
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Pfizer mit TBWA online

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Im November fotografierte ich mit TBWA die Hämophilie Therapie Motive für Pfizer.
Sechs Motive entstanden dabei, von denen drei seit letzter Woche auf meiner Webseite sind.
Vielen Dank an alle Beteiligten, als da wären:
Produktion: Gonca Reitz
Styling: Julia May Yen Wu
Haare+ MakeUp: Ilka Müller
Assistent: Jan Henrik Teschke
Digital Operator: Trent Perrett
TBWA: Daniel Lohmann (AD)+ Anna Schneehagen (Beratung)
und in diesem Fall insbesondere alle, die in den beiden Wochen vor dem Shooting geholfen haben, Locations zu finden oder die Motive zu ermöglichen.

Buchbeitrag über Kreativität

Vor einigen Tagen erschien das Buch Kreativität in der Fotografie und darin enthalten ist ein Interview von mir zu genau diesem Thema sowie einige Bilder.
Ich wurde im Frühjahr gefragt und fand es spannend mir mal Gedanken darüber zu machen.
Da ich das Buch erst seit einigen tagen habe, kann ich mir kein Urteil erlauben, freu mich aber sehr darauf.
Hier meine drei Antworten:

Was inspiriert Dich?
Ich sehe meine Fotografie wie einen Schwamm und jeden Tag tröpfeln unterschiedlichste Einflüsse drauf. Das sind in den seltensten Fällen Bilder anderer Fotografen, sondern eher Filme, Musik, Landschaften, Architektur oder Interieur. Ich entdecke schöne Dinge, die wie ein Puzzleteil wirken, manche bleiben, andere verpuffen sofort wieder und die meisten setzen sich hinten im Kopf fest und verknüpfen sich erst Jahre später mit den anderen Puzzleteilen.
Ich mag das brodelnde Verschmelzen von Subkulturen und wenn Dinge aufeinandertreffen, die nicht offensichtlich füreinander geschaffen sind. Ein Hip Hop Produzent arbeitet mit einem klassischen Orchester zusammen, ein Modedesigner befragt Kinder zu seinen Entwürfen und lässt die Antworten in seine Arbeit fließen oder ein Architekt der sich im Baustil durch Natur und Pflanzenwelten inspirieren lässt.
So entstehen die wirklich interessanten Dinge und das ist eines meiner größten Ziele, irgendwann genau dort hinzukommen. Das bedeutet natürlich auch Dinge zu schaffen, die nicht im ersten Moment von allen gut gefunden werden.
Ich bin begeistert von dem Künstler JR und Musikern wie Pharrell Williams, M.I.A. oder selbst dem verrückten Kanye West, da sie immer wieder hungrig auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern sind und ihre Ideen gegen bestimmte Meinungen oder Trends durchsetzen.
Projekte mit dieser Herangehensweise werden vielleicht anfangs von Außenstehenden belächelt bis verflucht, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Ideen den größten Einfluss auf die Mode, Musik oder die Fotografie hatten, die willig waren neue Wege zu gehen.
Ich ziehe sehr wenig Inspiration aus der Arbeit von anderen Fotografen aus der deutschen Werbewelt. Nicht weil ich etwa ihre Arbeit nicht schätzen würde, sondern vielmehr weil ich weder mich selber noch andere wiederholen möchte. Ich speicher die Arbeiten dann unter „bereits erledigt“ ab und habe kein Interesse daran genau das gleich etwas abgewandelt erneut zu fotografieren. Jeder von uns wird jeden Tag berieselt oder vielmehr bombardiert mit Bildern- insbesondere meine Adressaten die Art Buyer und Kreativen der Werbeagenturen oder Bildredakteure von Magazinen. Da wird es immer schwerer einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und das gelingt meiner Meinung nach ausschließlich mit ungesehenen interessanten Bildern und einer eigenen, persönlichen Bilderwelt.


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neues Projekt online: Mobile

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Seit eben ist auf meiner Webseite eine neue fünfteilige Serie namens mobile online.

Aktuell gestaltet es sich gerade schwierig freie Projekte zu planen und auszuführen, da ich sehr viel zum arbeiten in Deutschland unterwegs bin.
Natürlich will ich trotzdem immer Lücken nutzen um mich fotografisch weiterzuentwickeln und außerdem hatte ich etwas weiteres vor.

In den letzten Monaten haben sich sowohl meine Jobs als auch freien Arbeiten in ihrem Aufwand und der Planung enorm gesteigert.
Oftmals bedeutete es für mich langwierige Location- und Modellsuche oder ich habe mir technisch sehr anspruchsvolle Aufgaben gesucht.
Das führte dann dazu, dass ich das aktuelle Cleptolookbook oder insbesondere Shelter zwar technisch astrein fand, aber nichtsdestotrotz Lust hatte, mal viiiiel freier an die Sache heranzugehen. Mich umtrieb die Sorge langsam zu verkopfen und zu technisch den Soul zu verlieren.
Im März hatte ich bereits nach einem Job Nicole fotografiert, während sie im Auto saß und mit dem Mobiltelefon surfte.
Mit der Fuji X100S und 6400 ASA.
So arbeite ich nie.
Trotz des Rauschens und der gar nicht so gewohnt unpassenden Schärfe, gefiehl mir das Bild ganz gut und die Idee wuchs, weitere Bilder in dem Stil zu produzieren.
Das eigentlich sehr werbliche Thema „mobile devices“ versuchte ich frei von den üblichen fotografischen Klischees zu fotografieren und so sollten auch die weiteren vier Motive sehr reduziert aufgefasst sein.
Zwar standen schon die Bilder im Kopf, jedoch entschloss ich mich OHNE Visagistin, OHNE Assistenten, OHNE mitgebrachtes Licht und immer nur mit einem Model zu fotografieren. Auch das ist sehr untypisch für mein sonstiges Vorgehen.
Es standen nun also relativ schnell die weiteren vier Bildideen fest und ich suchte mir dafür passenden Protagonisten und passenden Locations.
Eine U-Bahn Station, eine asiatische Garküche, eine Riesenradfahrt und ein Besuch im Architekturbüro später war alles im Kasten.
Stella Zolper hat wieder einmal für den letzten Schliff gesorgt, insofern DANKE an Stella, Nadine, Sascha, Michael, Chrizzie und Nicole! One love!

Unter meinem Bett- CD Cover und Inlay

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Vor einiger Zeit habe ich mit meiner guten Freundin, der wunderbaren Jules Wenzel, ein tolles Projekt für die Oetinger Verlagsgruppe fotografiert.
Eine von Jules in tagelanger Frickelarbeit gebastelte Puppe positionierten wir unter einem von uns gepreppten und umgebauten Kinderbett.
Tausend Dank dafür an Janina, Andi und ihre geilen Kids!
Ich habe an diesem sehr hellen und sonnigen Herbsttag das Kinderzimmer mit Molton komplett abgeschottet und dann bei einer 30 Sekunden Belichtung mit einer Taschenlampe Licht gemalt um den Effekt für die Bilder zu bekommen, nur zwei Blitze hellten nochmal seperate Bereiche auf.

Die Bilder sind für die gerade erschienene LP unter meinem Bett welche tolle Kinderlieder von von Olli Schulz, Bernd Begemann, Jan Plewka, Ingo Pohlmann und diversen weiteren beinhaltet.
Wunderbare Arbeit mit großartigem Teamwork- gerne mehr davon!