neues Projekt online: Mobile

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Seit eben ist auf meiner Webseite eine neue fünfteilige Serie namens mobile online.

Aktuell gestaltet es sich gerade schwierig freie Projekte zu planen und auszuführen, da ich sehr viel zum arbeiten in Deutschland unterwegs bin.
Natürlich will ich trotzdem immer Lücken nutzen um mich fotografisch weiterzuentwickeln und außerdem hatte ich etwas weiteres vor.

In den letzten Monaten haben sich sowohl meine Jobs als auch freien Arbeiten in ihrem Aufwand und der Planung enorm gesteigert.
Oftmals bedeutete es für mich langwierige Location- und Modellsuche oder ich habe mir technisch sehr anspruchsvolle Aufgaben gesucht.
Das führte dann dazu, dass ich das aktuelle Cleptolookbook oder insbesondere Shelter zwar technisch astrein fand, aber nichtsdestotrotz Lust hatte, mal viiiiel freier an die Sache heranzugehen. Mich umtrieb die Sorge langsam zu verkopfen und zu technisch den Soul zu verlieren.
Im März hatte ich bereits nach einem Job Nicole fotografiert, während sie im Auto saß und mit dem Mobiltelefon surfte.
Mit der Fuji X100S und 6400 ASA.
So arbeite ich nie.
Trotz des Rauschens und der gar nicht so gewohnt unpassenden Schärfe, gefiehl mir das Bild ganz gut und die Idee wuchs, weitere Bilder in dem Stil zu produzieren.
Das eigentlich sehr werbliche Thema „mobile devices“ versuchte ich frei von den üblichen fotografischen Klischees zu fotografieren und so sollten auch die weiteren vier Motive sehr reduziert aufgefasst sein.
Zwar standen schon die Bilder im Kopf, jedoch entschloss ich mich OHNE Visagistin, OHNE Assistenten, OHNE mitgebrachtes Licht und immer nur mit einem Model zu fotografieren. Auch das ist sehr untypisch für mein sonstiges Vorgehen.
Es standen nun also relativ schnell die weiteren vier Bildideen fest und ich suchte mir dafür passenden Protagonisten und passenden Locations.
Eine U-Bahn Station, eine asiatische Garküche, eine Riesenradfahrt und ein Besuch im Architekturbüro später war alles im Kasten.
Stella Zolper hat wieder einmal für den letzten Schliff gesorgt, insofern DANKE an Stella, Nadine, Sascha, Michael, Chrizzie und Nicole! One love!


 
 
 

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