entfesselt blitzen- the cheap way

Januar 22nd, 2014 | 1 Kommentar

Zum ersten Mal schreibe ich hier über Technikkrams, aber keine Sorge, ich werde auch in Zukunft nicht Nikon mit Canon vergleichen oder irgendwelche 300mm Linsen in ihrem Beugungsverhalten beurteilen. Das interessiert hier niemanden und vor allem interessiert es nicht mich.

Stattdessen berichte ich nun ab und an mal von kleinen technischen Dingen, die einen großen Nutzen in meinem Arbeiten haben.

Ich bin ein großer Fan von transportablem Licht, welches einerseits schnell aufgebaut ist, zum anderen eben unabhängig von Stromquellen funktioniert und somit Ideal für Locations einsetzbar ist. Natürlich ist die Menge der Blitze eingeschränkt, aber bei einigen Projekten benötigt man eh nicht mehr als 2-400 Auslösungen (manchmal auch nur 20…) und kann ja notfalls auch die Akkus wechseln. Deshalb benutze und besitze ich Pro 7b Generatoren von Profoto und ebenso die kleine Schwester, den Acute B600.

Letzterer ist nicht wirklich beliebt ob der geringen Leistung und kurzen Akkudauer, aber ich finde ihn großartig für Portraits oder als zusätzliche leichte Lichtquelle.

Wenn man jedoch noch weniger Platz hat (Flugzeug, Rucksack,..) und bereit ist, auf schnelle Blitzladezeiten zu verzichten, dann ist das hier ggf eine gute Lösung:



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XING online

Januar 19th, 2014 | 0 Kommentare


Auf meiner Seite sind seit eben die aktuellen Motive für das business connection Portal XING veröffentlicht.
Neber der Tatsache, dass es sich dabei um einen großen, internationalen Kunden handelte, freute mich insbesondere die Teamzusammenstellung und Atmosphäre beim Job.
Schon die Vorbereitungsphase mit dem XING Team lief konstruktiv und auf Augenhöhe, in recht knappem timing erstellten wir zusammen eine Location- und Motivliste, machten gemeinsam das Casting mit insgesamt sechs Peopleagenturen und bastelten uns so in gewohnter Weise ein Shooting zusammen. Auch diesmal zeigte sich, dass Vorbereitung alles ist und so war jeder der zehn Tage vor den beiden Fototagen mit einer bestimmten Aufgabe versehen. Je größer die Jobs, desto mehr Personen und Instanzen haben berechtigtes Mitspracherecht, aber genau das, was normalerweise schnell anfängt zu nerven, lief bei dieser Vorbereitung konstruktiv und ergebnisorientiert ab.
An den sechs Locations in zwei Tagen konnten wir (wie so oft) dann plötzlich doch mehr Motive als geplant fotografieren, aber ich freue mich immer ganz besonders, wenn später mehr Auswahl vorhanden ist, als wir ursprünglich vorraussetzen.

Mittlerweile entwickeln sich meine Arbeiten wie das Einbinden einer Familie:
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Über das Teilen unter Kollegen

Januar 6th, 2014 | 1 Kommentar

Immer wieder begegnet mir in Gesprächen mit jungen Fotografen oder Assitenten die Aussage, sie könnten nicht testen, arbeiten oder sich entwickeln, weil für bestimmte Sachen das Geld fehlt.
Dazu habe ich einige Ansätze, die zeigen, dass es sich dabei nur um eine (mir von früher nicht unbekannte) Ausrede handelt.

Das allerwichtigste um Kosten zu umgehen, sind Beziehungen zu anderen Assistenten und Fotografen. Ich habe jedem mir bekannten Fotografen und all meinen Assistenten und Praktikanten immer angeboten mein Equipment zu nutzen und in den meisten Fällen wurde das auch genauso beantwortet oder später revanchiert. Auch heute noch nutzen meine Assistenten mein Licht oder anderes Equipment- zum Teil sogar Leute, die ich kaum kenne, einfach weil sie mich freundlich fragen.
Für mich bedeutete es von Beginn an, Fotografen kennenzulernen, deren stuff nutzen zu dürfen und dadurch auch die Möglichkeit eines Studios zur Verfügung zu haben.
Mit Beginn von eigenem Equipment war deshalb dann aber auch für mich klar, dass ich dieses immer an Kollegen und Assistenten weitergebe.

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Das war’s mit 2013. Rückblick und Ausblick.

Dezember 29th, 2013 | 1 Kommentar


Sowie für das Jahr 2011 folgt auch dieses Jahr eine Auflistung von TOPs und FLOPs der vergangenen 12 Monate, aber vorher möchte ich gerne kurz persönliche Bilanz ziehen.
Ich geh das jetzt nicht Job- oder Monatsweise durch und mache auch keine großspurigen Ankündigungen.
2013 war für mich das bisher befriedigenste und erfolgreichste Jahr in der Fotografie.
Gleich zu Beginn des Jahres nach meiner Balireise beendete ich nicht nur die Zusammenarbeit mit meinem damaligen Hauptkunden, sondern entschloss mich auch, vorerst ohne feste Repräsentanz zu arbeiten. Beide Entscheidungen waren also mit einem gewissen Risiko verbunden, aber trotzdem bereute ich sie keine Sekunde und profitierte in der kommenden Zeit enorm von meinem Entschluss. Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.
Während die ersten Wochen noch mit Umstrukturierung verbunden waren, entwickelte sich das Jahr dann sehr toll mit guten Kontakten, tollen Projekten und sehr schönen Jobs.
Ich habe große Hoffnungen in das kommende Jahr und freue mich auf die Weiterentwicklung von Angefangenem und dem Neuentwickeln von Ungesehenem.
Im Moment gibts viele interessante Ideen und Projekte, viele gute Vorsätze und Wünsche (welche natürlich nicht erzählt werden, dann gehts in die Hose) und ich freue mich ganz besonders darauf mit guten Freunden und großartigen neuen Leuten zusammen zu arbeiten.
Bleibt am Ball bei facebook und Instagram, connected Euch mit mir wenn Ihr Interesse habt und lasst uns 2014 zu einem super Jahr machen.
Im letzten Jahr habe ich angefangen, meinen Blog etwas mehr zu füttern, sowie diverse weitere Kanäle, das wird ausgebaut, ich hab Bock drauf. Der Blog wird sich verändern (er ist dann hoffentlich schön und nicht mehr hässlich) und es gibt öfter (als ein mal (wie im letzten Jahr)) making of Videos von Shootings.

Nach so einem Jahr gibt es immer Dinge die ich gerne anders oder besser gemacht hätte, aber es war ein gutes Jahr mit tollen Leuten und dadurch, dass ich die letzten vier Wochen des Jahres gezwungen war, nicht arbeiten zu können, gab es ‚ne Menge Zeit zu reflektieren, Pläne zu schmieden und Projekte zu sortieren.
Ich kann es nicht erwarten loszulegen, mir läuft der Bock auf Fotografie aus den Ohren heraus und jetzt kann’s wieder losgehen.

Hier das Fazit des Jahres in Listenform, haben wir das auch:


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Nordsee Bilder online

November 26th, 2013 | 0 Kommentare


Wie ich bereits schrieb, fotografierte ich im und am Wattenmeer in drei Tagen einen Haufen Menschen für die das Lebens- oder Arbeitsraum darstellt.
Seit heute sind die Bilder online, viel Spaß dabei!



Spiderman als Ausstellung und bei der AAF

November 13th, 2013 | 0 Kommentare

In Sachen Spiderman zwei Neuigkeiten:
Am Freitag werden die zehn Bilder erstmals groß ausgestellt im Peacetanbul.
Das ganze ist Teil des Creative Match Hamburg.
Dazu gibt es natürlich Topessen wie immer und Musik vom Chef Ergün persönlich.

Und dann sind sie ab Donnerstag auch bei der AFFORDABLE ART FAIR Hamburg 2013 zu kaufen am Stand von Gudberg in großformatigen Alu Dibond Prints.

Ich arbeite in Kopenhagen und kann an beiden Geschichten leider nicht teilnehmen, ein Freitag an dem ich mich gerne zerreißen würde.



Rakede Pressefotos für Warner

November 11th, 2013 | 1 Kommentar


Da sind sie:
Vor einigen Wochen posierte ich auf diesem Blog mit einem Paintballmarkierer, natürlich war er Teil eines Shootings.
Für Warner Music hatte ich die Aufgabe die großartige Band Rakede zu fotografieren. Während diese zum Zeitpunkt des Shootings noch eher unbekannt waren, fand wenig später das Dockvillefestival statt und in der letzten Woche veröffentlichen die Jungs dann ein hervorragendes Küchenvideo, welches innerhalb kürzester über 1,1 Millionen Klicks bekam. Spätestens jetzt haben sie sich auf der musikalischen Landkarte ihren Fleck erkämpft.
Ich überlegte mir mit Label, Management und Band diverse Ideen, von denen meine Farbspritzerei am meisten Anklang bekam, auch wenn diese den größten Aufwand bedeutete:
In den Wochen und insbesondere letzten Tagen vor dem Shooting besorgte ich Möbel und Requisiten, welche ich mit meinen Assistentinnen weiß anmalte und ansprühte. Im H2E Studio entstand so ein komplett weißer Raum, in dem sechs Musiker in komplett weißen Klamotten saßen.
Weiße Möbel, weißer Plattenspieler, weiße Platten, weiße LPs, weiße Bücher, weiße Magazine, weiße Tischpflanze, weiße Bilder an der Wand, weiße Spagetti mit weißen vegetarischen Fleischklößen, ach kuckt einfach auf den Bildern was Ihr entdeckt.
Sobald die ersten Bilder im Rechner waren, durften wir dann das machen, was jeder schon immer mal machen wollte: Rumsauen.
Mit oben erwähntem Paintballmarkierer und zwei fetten Eimern orangener Farbe bekamen die Jungs dann wortwörtlich Lack.
Nach einigen Stunden waren dann nicht nur die Band, sondern auch das Equipment, das komplette Studio, Kamera und die Klamotten meines Teams orange.
Das sah unfassbar aus, ich dachte wir bekommen das alles NIE wieder sauber.
Es bleibt eine Danksagung auszusprechen an Julia, Christin und Anker für all Ihre Hilfe und guten Ideen und dem gesamten Team um Rakede.
Es war mir eine Freude mit Euch zu arbeiten, ich bin mir sicher, da wächst eine großartige und talentierte Band heran die noch vieles vor hat. Let’s go!
Hier sind die Bilder auf meiner Seite, nach dem Klick folgt dann das Küchenkonzert.



Caleya Plattencover veröffentlicht

November 6th, 2013 | 0 Kommentare


Vor einiger Zeit gab es hier auf dem Blog ein Bild, auf dem ich zuhause einen alten Mann fotografierte.
Mit Hilfe von fünf Model- Agenturen suchten wir nach dem perfekten alten Mann für ein Plattencover und herausgekommen ist der 90jährige Peter Petersen.
So fotografierten wir einige Stunden in meiner Wohnung, welche zu einen Studio umgebaut war und lernten dabei einen beidruckenden, sehr interessanten Mann kennen.
Seit heute ist das Plattencover der Band Caleya für ihr neues Projekt Konvolut draußen und damit auch das finale Motiv veröffentlicht.
Bis zur Platte dauert es noch etwas, in der Zwischenzeit kommen dann zwei weitere Bilder.
Gute Reise mit dem Konvolut-Kind, Jungs!
In groß gibt’s das Bild natürlich auf meiner Webseite!



Motive für BTK mit der Agentur 2erpack

Oktober 21st, 2013 | 0 Kommentare

An einem sehr warmen Sommertag Mitte Juni fotografierte ich mit der Agentur 2erpack einige Motive für BTK.
Die ersten Bilder sind ab jetzt online, in Anzeigen, Broschüren, hier in klein und bei der Agentur in groß. Rest folgt:



mal etwas anderes: Lampedusa in Hamburg

Oktober 17th, 2013 | 2 Kommentare

Mein Blog hat seit Bestehen politische Bereiche ausgespart und sich nach anfänglichen fremden Themen auschließlich auf meine eigene Fotografie konzentriert.
In den nächsten Wochen wird es damit weitergehen, es kommt ein Plattencover, eine große Werbung für ein fettes Unternehmen, sehr lustige Pressebilder für eine Band und sicher noch einiges anderes. Aber es muss trotzdem kurz unterbrochen werden- für wichtigere Dinge- da es aktuell in Hamburg keinen Kanal geben darf, der nicht über die Situation der Lampedusa Flüchtlinge berichtet. Dieses Thema bedarf der größtmöglichen Öffentlichkeit, schlicht und ergreifend, weil es die größtmögliche Frechheit ist, was hier gerade passiert.

Zeitgleich zu den Unglücken vor der italienischen Insel Lampedusa, bei denen seit vielen Jahren ungeachtet der europäischen Politik Menschen sterben und plötzlich besonders schlimme Vorfälle die Nachrichtenwelt durchschüttelten, zeigen ein SPD- Bürgermeister und sein Innensenator mit harter Hand was das obere Ende von unsolidarischem Verhalten ist.
Jegliche Menschlichkeit vermissen lassend, ignorieren sie das Herz der Bürger, die politische Lage und eventuelle Türen die sich dem Senat öffnen könnten und krempeln stattdessen die Ärmel hoch um weiter Abschiebemeister Deutschlands zu bleiben.

Die Chronolgie seit April, insbesondere aber der vergangenen Wochen, liest sich wie ein Sammelsurium der Schande. Neben der Verweigerung von beheizbaren Container und dem verneinen jeglicher Unterstützung wird seit einer Woche sogar noch fleißig an der Spirale gedreht. Zum Teil mit 700 Polizeibeamten werden in den Hamburger Stadtteilen St. Pauli und St. Georg Flüchtlinge kontrolliert, mit auf Polizeiwachen genommen und ED behandelt. Es läuft selbst einem an viel Übles gewöhnten Menschen kalt den Rücken herrunter wenn man sich die Szenerie vorstellt oder sie sehen muss. „kuck mal, ein Neger, schnell Ausweis kontrollieren, wollen wir doch mal sehen…“
Seitdem werden nicht nur die Proteste gegen die Maßnahmen kriminalisiert, sondern auch der steigende Wunsch nach Hilfe durch Hamburger Bürger.

Es ist nicht meine Stärke, inhaltliche und politische Artikel zu schreiben, aber ich hoffe, dass die folgende (unvollständige) Linksammlung der letzten Tage einige Leute ermutigt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Bitte zeigt (weiterhin), dass Hamburg mehr als das Gesicht hat, welche durch den aktuellen SPD Senat transportiert wird.
Informiert Euch über Möglichkeiten die Flüchtlinge zu unterstützen und macht auf unterschiedliche Arten deutlich, dass Ihr nicht damit einverstanden seid, was hier gerade passiert.
Ich freue mich, wenn dieser Artikel und die damit verbundenen Links geteilt und weitergetragen werden.

offener Brief der Flüchtlinge
Zusammenfassung der aktuellen Situation
Zur Situation in Lokstedt
Wie man helfen kann.